Leine und Maulkorb

Die Leine wird zum Führen von Hunden verwendet und verbindet ein Geschirr (Halsband) mit einer Halteschlaufe. Zudem schützt sie den Hund im Straßenverkehr und auch seine Umwelt. Der Maulkorb dient dazu, den Einsatz des Mauls einzuschränken und damit ein Beißen zu verhindern.

Die Leinenarten

Erfahrungsbericht

Neben der normalen Leine für den Alltag sollte auch je nach Reise eine entsprechende Leine fürs Wasser, für sportliche Aktivitäten oder zum Auslauf dabei sein.

 

Die Schleppleine ist eine sehr lange und zumeist dünne Leine, die Hunde hinter sich her schleppt. Sehr praktisch für Übungen oder hohe, unübersichtliche Felder.

 

Die Roll-Hundeleine wird der Marke  entsprechend oft als „Flexi-Leine“ bezeichnet, ist eine sehr dünne, lange Leine, die in einem Gehäuse mittels einer Feder automatisch aufgewickelt wird.

Wir raten an dieser Stelle davon ab, das hat mehrere Gründe. Zum einen ist die dünne Leine gefährlich, da Hunde sich schnell darin verwickeln können und sie sind schwerer sichtbar für Passanten, die darüber stolpern können.

Auch löst das versehentlichen Fallenlassen der Roll-Leine Panik bei vielen Hunden aus, gefolgt von Flucht vor der Leine, die sich automatisch zum Hund aufzurollen versucht. Ein Teufelskreis. Nicht selten haben wir am Hundepark Fellnasen panisch in Richtung Straße rennen sehen.

Auch wir selbst hatten einen wunderbar hässliche Fischreiherskulptur im Garten stehen, seit wir mal eine Roll-Leine zum Testen gekauft hatten und diese in der Stadt nicht einrastete. Ein ungestümer Radfahrer erschreckte meinen großen Kumpel, keine Chance die abrollende Leine zu stoppen. Ende vom Lied war, dass die Leine in den Müll kam, der 120-Euro-Reiher als Vogelscheuche im Garten stand und wir mit dem Schrecken davon kamen.

Die Y-Leine ermöglicht das gleichzeitige Führen zweier Hunde mit einer Hand. Das funktioniert sehr gut, so fühlte ich mich als anfangs unsicherer Hund sehr wohl beim Gassigang.

Starrer Führbügel wird bei Blindenführhungen eingesetzt und leitet jede Bewegung des Hundes an die Hand des Halters weiter.

Retrieverleine ist eine Kombi aus Halsband (Halsung) und Führerleine mit Handschlaufe und einem Stopper/Zugbegrenzung. Sie kann schnell abgenommen werden, um (Wasser-) Hunden das Erkunden von Ufern und Gebüschen ohne Gefahr des Hängenbleibens zu ermöglichen, wie es bei üblichen Halsbändern der Fall sein kann. Das ist sehr praktisch, denn auch unser Großer liebte das Schwimmen.

Kurzführer ist eine sehr kurze Führleine von vielleicht 20 cm, die sich weniger zum langen Spaziergang als für kurze Strecken und den Transport eignet. Durch ihre Kürze passt sie in jede Tasche. Geeignet ist sie für große Hunde, die man bequem neben sich führen und damit üben kann. Unseren Großen haben wir damit schnell Beifuß beigebracht.

Material

Biothane

  • ist ein Lederimitat, welches kein Wasser aufnimmt, sehr leicht zu reinigen ist und nicht pflegeintensiv.

Leder

  • ist weich und flexibel, dabei reißfest und langlebig, wirkt hochwertig und ist aber pflegeintensiv und witterungsempfindlich

Nylon

  • günstig im Gegensatz zum Leder, gibt es in viele Farben und Formen, ist weich und strapazierfähig, aber lichtempfindlich und verfärbt sich mit der Zeit

Paracord

  • ist haltbar und witterungsfest, sowie elastisch und leicht selbst herstellbar

PVC

  • besonders belastbar und langlebig, sehr leicht und einfach mit Wasser zu reinigen, abwischbar

Die Maulkorbarten

Erfahrungsbericht

Gerade auf Reisen sollte der Maulkorb nicht fehlen. In einigen Ländern, öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit bestimmten Hunderassen oder Tieren mit Verhaltensproblemen kann der Maulkorb sogar zur Pflicht werden. Hier zeigt der Halter beim Mitführen im höchsten Maße Verantwortung und auch das Bewusstsein, seine Umgebung schützen zu wollen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hundehalter den Hundebegegnungen und dem Hundetraining gelassen engegensehen kann, denn die Situation ist durch einen Maulkorb sicher. Ein sicherer Mensch wird auch am anderen Ende der Leine als beruhigend empfunden.

Unsicher Beißerchen müssen sich dann auch mit der Situation auseinandersetzen, dass sie nicht provozieren und gleichsam attackieren können, weil der Maulkorb dieses erlernte Verhalten nicht zulässt, folglich  ist in Konfliktsituationen ein Umdenken des Hundes erforderlich.

Weitere Details hierzu findest du auch auf unserer Seite  Hundepsychologie.

Wichtig bei einem Maulkorb ist, dass ein zu enger Maulkorb gefährlich für den Hund sein kann, da zur Regulierung der Körpertemperatur das Hecheln eingesetzt wird, welches bei zu engen Maulkorb nur eingeschränkt oder nicht möglich ist. Besonders gesundheitsgefährdent, wenn der Hund körperlich ausgelastet wird oder hohen Temperaturen ausgesetzt ist.

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