Der Gipfelstürmer

Wandern mit Hund in der erholsamen Natur malerischer Berge.

Bergwelten

Kaisergebirge - Tirol
Stripsenjoch - Kaisergebirge
Stripsenkopf - Kaisergebirge
Der Wilde Kaiser

Checkliste

Nicht alle Hunde sind gleich gut für das Bergsteigen geeignet. Wanderung mit ein bisschen Steigung ist für die meisten Tiere kein Problem. Wichtig ist, dass der Hund gesund ist und auch nicht altersschwach, bzw. untrainiert ist.

Bedenke immer, auch ein Hund ist so alt wie er sich fühlt. Mute ihm das zu, was ihm seine Kondition erlaubt, denn den Weg hoch müsst ihr genauso fit wieder zusammen runter.

Fellnase

  • Nicht vor 1 Jahr mit großen Wanderungen beginnen (Belastung der Gelenke und Knochen) und bei kleinen Hunderassen (Mops, Dackel, etc.) an die Überwindung von Höhenunterschieden denken

  • Viele Ruhepausen einlegen

  • Vorheriges Training sorgt für Kondition und Trittsicherheit (beispielsweise vierstündige Spaziergänge)

  • Im Voraus abklären, ob und welche Hunde auf den Berghütten erlaubt sind

  • Sind die Wege breit genug oder handelt es sich um Klettersteige

Wanderroute - Planung

  • Von April bis Mitte Juli ist Brut- und Setzzeit, hier gilt in allen Bundesländern Leinenzwang

  • In Naturschutzgebieten ist grundsätzlich Anleinpflicht

  • Wald- und Forstgesetze der einzelnen Bundesländer zeigen, ob der Hund im Wald anzuleinen ist

  • Landeshundeverordnungen (LHV) bestimmen zu "gelisteten" Hunderassen die Leinenpflicht

Hundeleine

Mit der Bergwandercard gibt der DAV (Deutscher Alpenverein) eine gute Übersicht über das Einschätzen der eingenen Kondition und Trittsicherheit, sowie die Übersicht der Grundausrüstung deines Lieblingsmenschen.

Lieblingsmensch

  • Routen: einfach/wandern durchs Tal (blauer Punkt/ gelb-weiß), mittel (roter Punkt/weiss-rot-weiß), schwer (schwarzer Punkt/weiß-blau-weiß)

  • Rot-weiß-rote Markierungen an Felswänden bedeuten hingegen z. B. "Wildschutzgebiet", es handelt sich hierbei nicht um Wegmarkierungen!

  • Gehzeiten: Sie werden nach einer Formel gemäß DIN 33466 ermittelt. Alss Faustregel gilt: 300 m/Std. bergauf oder 500 m/Std. bergab, zuzüglich 1/2 Std. je 4 km Horizontalentfernung.  

  • Wetterbericht abrufen und vor Ort noch mal kontrollieren (Rutschgefahr bei Nässe, intensive Sonneneinstrahlung)

Wanderroute - Arten

  • Für normale Wanderrouten geeignet, bei Bergwanderungen ist zu bedenken, dass ein Hunderucksack das Gleichgewicht des Hundes beeinflussen oder der Hund irgendwo hängen bleiben kann

Hunderucksack

  • Achte auf die Einreise­bestimmungen des jeweiligen Landes

  • Reisen außerhalb Deutschlands nur mit EU-Heimtierausweis und Kennzeichnung durch Microchip

Wanderort

  • Drei-Punkt-Hundegeschirr

  • Anhänger mit Heimat- und Urlaubsadresse

  • Blinklicht ist bei Tagestouren am Morgen oder Abend sinnvoll

  • beim Packen des Rucksacks mehr Platz einplanen, da der Hund auch Reisegepäck hat:

  • Trockenfutter (ggf. mit hohem Energiegehalt)

  • Wasservorrat (z. B. einen Wassersack im Outdoor-Geschäft kaufen)

  • Faltbarer Wassernapf

  • Hundehandtuch

  • Schutzkleidung (zu lange auf Schotter kann einige Hundepfoten verletzen)

  • Notfall-Apotheke (siehe Hundeapotheke)

  • Hundeleinen reichen manchmal bei Bergwanderungen nicht, sodass das Hundegeschirr an einem speziellen Laufgürtel befestigt wird

Ausrüstung

  • Je nachdem wo du mit deinem Zweibeiner unterwegs bist, passieren schon mal Kühe euren Weg zur Alm. Zu allem Überfluss blieben die Kühe mitten auf unserem Weg stehen. 

  • Mein Lieblingsmensch hat mich zur Sicherheit an die Leine genommen und mit möglichst weitem Abstand die Kühe  umgangen und dabei keinen direkten Augenkontakt halten,  schnelle und laute Bewegungen  vermeiden.

  • Sollte es dennoch zum Angriff kommen, so heißt es, uns zum Glück noch nicht passiert, soll man die  Fellnase sofort ableinen. Die Kühe werden zwar ihre Aufmerksamkeit auf den Vierbeiner richten, aber da er ohnehin bessere Reaktion hat als du, kannst du dich aus der Gefahr bringen, während er auch eine Chance hat zu entkommen.

Tierische Begegnungen

Touren

Heuberg - Chiemgauer Alpen, Bayern (1.338 m)

Auf schönen Wanderwegen geht es vom Duftbräu hoch zu den zwei bewirtschafteten Daffnerwaldalmen, danach auf Pfaden hoch zum höchsten der viergipfligen Punkte des Heubergs.

Start: Wanderparkplatz Schweibern

Anspruch: Leicht

(und falls ihr über die Alm hinaus wollt, sogar mittel bis schwer)

Stripsenjoch - Wilder Kaiser, Kaisergebirge, Tirol (1.807m)

Auf grünen Wanderwegen geht es vom Wanderparkplatz der Griesneralm durch vielfältige Landschaft, Blumen an Hängen, Kies und Pfaden hoch zur bewirtschafteten Stripsenjoch-Hütte (1.580m). Wer mag kann dort nächtigen oder auch auf kleinen Kletterpfaden hoch zum Gipfel des  Stripsenkopfs. In der Stripsenjochhütte kann man wunderbar übernachten und Fellnasen sind hier erlaubt. Oben werden wir mit der herrlichen Aussicht auf den Wilden Kaiser belohnt.

Start: Wanderparkplatz Griesneralm

Anspruch: Leicht (und je nach Abzweigung bis hin zu mittel/schwer)

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