Hundekrankheiten

Hier findest du und dein Lieblingsmensch häufige Hundekrankheiten mitsamt ihren Symptomen, Ursachen und was zu tun ist.

Zecken

 

Besonders häufig kommt in Deutschland die Borreliose vor.

Die gefundene Zecke sollte sofort entfernt werden, da sie schätzungsweise etwa nach einem 3/4 bis 1 Tag Blut saugen einige Keime übertragen kann.

 

Spot On Präparate (Insektizide, die in den Nacken geträufelt werden)

  • Advantix (Wirkstoffe Imidacloprid und Permethrin)

  • Exspot (Wirkstoff Permethrin)

  • Frontline (Wirkstoff Fipronil)

Halsbänder

  • Scalibor (Wirkstoff Deltamethrin), auch gegen Sandmücken

  • Preventic (Wirkstoff Amitraz)

Pflanzliche Mittel

  • Bogacare (Margosa-Extrakt, Citronella und Nelkenblütenöl)

  • Zedan Spray (Wirk- und Duftstoffe: Geraniol, Walnussöl, Sesamöl und Avocadoöl, Zedernholzöl, Idris-Yagi-Öl, Eukalyptusöl, Minzöl und Nelkenöl), kann laut Hersteller auch auf offene oder wundgescheuerte Stellen aufgetragen werden.

  • Bernsteinkette aus rohem Stein (soll durch ätherische Öle wirken)

Hausmittel oder Frag Oma

  • Knoblauch gegen Zecken (Schwefelverbindungen zu gering, um gesundheitsgefährdend für Hunde zu sein)

  • Ledum (C200 oder 1M), soll auch Borreliose lindern

  • Bierhefe wegen des Geruchs, kann aber u. U. Magen-Darm-Probleme verursachen, daher kleine Mengen verwenden.

  • Kokosöl gegen Zecken hilft laut eines Versuchs der FU Berlin, >80% der Zecken liessen sich fallen.

  • Zistrose gegen Zecken, 1 Kapsel pro Tag/ 20 Tage zeigt Wirkung

Flöhe

 

Mein Hund hat Flöhe, was tun?

  • Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall ist der Flohkot in Form von schwarzen Körnchen, die man mit einem Flohkamm sehr gut finden kann. Feuchtet man diese auf hellem Papier an und sie verfärben sich rötlich, so schließt man Schmutz aus.

  • Nun heißt es schnell und vor allem gründlich (be-) handeln. Der Hund sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden, die Umgebung gereinigt werden.

Flöhe gehen nicht weg? Flöhe kommen immer wieder?

  • Nur die ausgewachsenen Flöhe sitzen auf dem Hund, der Rest verteilt sich um den Hund, d. h. dort wo der Hund sich aufhält. Sobald der Hund dort wieder in Kontakt kommt, breiten sie sich wieder aus.

Wo sind Flöhe?

  • Hundekörbchen

  • Sofa, Sessel und Betten

  • Kissen und Decken

  • Teppiche

  • Bodenritzen

  • Handtücher

  • Auto

Warum hilft gegen Flöhe nicht nur ein Mittel?

  • Aus den Eiern entwickeln sich wenige Millimeter große Larven, die zu Flöhen heranwachsen. Diese Stadien erfordern unterschiedliche Mittel zur Bekämpfung. 

  • Auf Textilien wie Teppichen oder Polstermöbeln finden sich Larven, auf dem Hund selbst meist die entwickelten Flöhe, daher muss auf unterschiedliche Anwendung der Mittel geachtet werden.

  • Das bedeutet, alles gründlich reinigen was Textil ist.

  • Was nicht heiß gewaschen oder eingefroren werden kann, wird mit Umgebungsspray behandelt.

  • Der Beutel des Staubsaugers muss sofort nach dem Staubsaugen entsorgt werden, damit keine Larven daraus hervor kommen.

Wie lange lebt eine Generation Flöhe?

  • Flöhe leben maximal ca. 1½ Jahre.

  • Die Eier fallen vom Tier ab und befinden sich in der Umgebung des Wirttieres. Ein Floh legt über 3-6 Wochen
    etwa 10 bis 25 Eier pro Tag.

  • Nach 1 bis 6 Tagen schlüpfen aus den Eiern die Flohlarven.

  • Nach 5 bis 11 Tagen folgt das Puppenstadium.

  • Danach werden aus ihnen binnen 1 bis 2 Wochen erwachsene Flöhe schlüpfen.

Flöhe wirkungsvoll bekämpfen

  • bedeutet daher in den Stadien ca. 3 bis 4 Wochen vom Ei bis zum Floh durchgehend zu behandeln und auf Befall zu prüfen.

Futtermittelallergie

 

Überreaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Bestandteil im Futter. Sie entwickelt sich meist erst nach mehrmaligem Kontakt mit dem Allergen.

Symptome

  • Verdauungsprobleme

  • Erbrechen

  • Durchfall

  • häufige Blähungen

  • allergische Hautentzündung

  • Ohrentzündungen

  • Kratzen

Ursache

  • Auslöser sind bestimmte Eiweiße im Futter

Was tun?

  • Besuch beim Tierarzt

  • Ausschlussdiät (6-8 Wocehn): Eiweißquellen füttern, die der Hund noch nicht gegessen hat, z. B. Känguru oder auch Strauß u. Pferd in Kombination mit Süßkartoffeln oder Pastinaken

Durchfall

 

Durchfall (Diarrhoe) kann viele Ursachen im Verdauungssystem haben.

 

Akuter Durchfall

  • harmlos, wenn nicht allzu stark und nicht länger als 24 Stunden

 

Chronischer Durchfall

  • langanhaltend

  • ist hierbei nur das Symptom für eine Erkrankung

Mögliche Ursachen:

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Ernährungsumstellung

  • sehr fettreiche oder rohe Kost

  • zu große Portionen auf einmal

  • Überernährung

  • verdorbene Futtermittel

  • Parasitenbefall

  • Infektion

  • verschluckte Fremdkörper

  • psychische Ursachen

  • Trinkwasser nicht in Ordnung

 

Was tun, wenn es dem Hund immer schlechter geht?

  • Zum Tierarzt oder Tierklinik

 

Vergiftung

Auf Hundewiesen, öffentlichen Grünflächen oder auch Spazierwegen findet man sie leider häufig: Giftköder in Form von Nahrungsmittel (Wurst, Brot, Hundefutter) enthalten Gift oder scharfe Gegenstände.

Symptome

  • Durchfall

  • Erbrechen

  • Krämpfe

  • Atembeschwerden

  • erweiterte Pupillen

  • Muskelzittern

  • Unregelmäßiger Puls oder erhöhter

  • Bewusstlosigkeit

Ursache

  • häufig Unkrautvernichter, Frostschutzmittel, Rattengift, Schneckenkorn

  • Rasierklingen, Glassplitter

Was tun?

  • Giftköder/Erbrochenes als Probe einpacken u. Tierarzt oder Tierklinik aufsuchen

Weitere Vergiftungsarten

  • Medikamente

  • Haushaltsmittel (Reinigungsmittel, Waschmittel)

  • Renovierungsbedarf (Lösungsmittel, Farben)

  • Zigaretten u. Tabakprodukte

  • Schädlingsbekämpfung, Blaukorn

  • Giftpflanzen (z. B. Efeu, Tulpe, Osterglocke, Begonie, Rhododendron, Engelstrompete, Eisenhut)

Magendrehung

 

Magendrehung (Torsio ventriculi) ist ein häufig auftretender lebensbedrohlicher Notfall, bei dem sich der Magen dreht und Blutgefäße und Nerven des Magens abdrückt.

Symptome

  • Unruhe

  • oftmals speicheln

  • Hund versucht vergeblich zu erbrechen

  • Bauch bläht sich auf

  • Bauch ist hart und schmerzhaft

  • Kreislaufstörungen

  • Schwächeerscheinungen

Ursachen

  • Noch nicht genau geklärt, es gibt jedoch Rassen, die stärker betroffen sind und es tritt häufiger auf bei Gasbildung und bei zu viel und vergorener Futteraufnahme

Was tun?

  • Tierarzt oder Tierklinik umgehend aufsuchen für eine OP

Leishmaniose

 

Infektionskrankheit durch den Erreger (Leishmanien) von Sandmücken.

 

Symptome

  • Abgeschlagenheit

  • Fieberschüben

  • Durchfall

  • Gewichtsverlust

  • Geschwollene Lymphknoten

  • Schmerzempfindlicher Bauch

  • Haarausfall

  • Schuppige Hautausschläge

Ursache

  • Infektion mit verschiedenen Arten von Leishmanien übertragen durch einen Stich der Sandmücke

Was tun?

  • Zum Tierarzt

Prophylaxe

  • in Risikogebieten spezielle Halsbänder tragen

  • Spot-On-Präparate

Arthrose

 

Eine Arthrose (Gelenkverschleiß, Gelenkschwund) ist eine  Veränderung der Gelenke durch Verschleiß.

Symptome

  • Schmerzen

  • lahmer Gang

  • allgemeine Steifigkeit

Ursachen

  • Übergewicht

  • Körperliche Überlastung

  • Verletzungen

  • Gelenkfehlstellungen

  • Folge von Gelenkerkrankungen

Was tun?

  • Tierarzt aufsuchen

Prophylaxe

  • Übergewicht vermeiden

  • regelmäßige Bewegung

  • Muskelaufbau

  • altersgerechte Bewegung

  • Schwimmen oder Schwimmtraining

  • Weicher Schlafplatz

  • Omega-3-Fettsäuren (Fischöl)

  • Grünlipp-Muschel

  • Glukosaminoglykane (knorpelaufbauend)

Inkontinenz

 

Bei der Inkontinenz verliert der Hund Harn, oft ohne dass er das bemerkt, meist nach dem Schlafen und auch an Orten, an denen ein Hund sehr reinlich ist, seinem eigenen Schlafplatz beispielsweise.

Symptome

  • Der Hund verliert einzelne Tropfen Urin oder hinterlässt Pfützen, wenn er nach dem Schlafen aufsteht.

Ursachen

  • altersbedingt (Blasenschwäche)

  • Kastration

  • Diabetes mellitus

  • Nebenwirkungen v. Medikamenten

  • Bandscheibenvorfall

  • Hormonelle Erkrankungen

  • Missbildungen der Harnleiter

  • Nervenschädigungen

  • Folge einer Blasenentzündung

  • Blasensteine

Was tun?

  • Ein Besuch beim Tierarzt

Zusätzliche homöopathische Möglichkeit

  • Kürbiskern- oder Cranberry-Zusätze

Epilepsie

 

Erkrankung, bei der die Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt sind und der Hund dadurch krampft. Primär: Erbkrankheit, sekundär: Grunderkrankung, z. B. Entzündung oder Vergiftung.

Symptome

  • Hund liegt mit Steifen Beinen auf der Seite

  • Ruderbewegungen mit den Gliedmaßen

  • Augen sind verdreht

  • vermehrter Speichelfluss

  • verliert Urin und Kot

  • Muskelzucken

  • starrt in die Luft

  • bellt fiktive Wesen an oder schnappt nach ihnen

  • bellt Gegenstände an

  • rennt wild im Kreis herum

Ursachen

  • Erkrankungen der inneren Organe, z. B. Nieren- oder Leberstörungen

  • Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System

  • Missbildung der Lebergefäße

  • Infektionskrankheiten

  • Vergiftungen

  • Entzündungen

  • Tumore

  • Störung des Salzhaushalts oder Wasserhaushalt

Was tun?

  • Besuch beim Tierarzt

Welche Rassen sind besonders anfällig?

  • Labrador Retriever

  • Golden Retriever

  • Boxer

  • Vizla

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